Datenschutzerklärung für Train2Track
Stand: 13. Oktober 2026
Diese Datenschutzerklärung erläutert, welche personenbezogenen Daten bei der Nutzung der Train2Track Apps für Android und iOS und der Website train2track.de verarbeitet werden, zu welchen Zwecken, auf welcher Rechtsgrundlage, wer sie erhält, wie lange sie gespeichert werden und welche Rechte Sie haben. Sie richtet sich nach der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) und dem Telekommunikation Digitale Dienste Datenschutz Gesetz (TDDDG).
Die Kurzfassung: Train2Track braucht kein Konto, keinen Namen, keine Mailadresse und keine Telefonnummer. Die App arbeitet mit einer zufälligen Kennung, die nicht verrät, wer Sie sind. Die App sendet Ihren Standort weder an den Betreiber noch an andere. Die Nutzungsstatistik ist ausgeschaltet, solange Sie sie nicht einschalten. Es wird keine Werbung geladen, bevor Sie im Einwilligungsdialog für Werbung Ihre Auswahl getroffen haben.
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist die Privatperson, die Train2Track betreibt:
Jonathan Bonetti
Alte Poststraße 86b
85598 Baldham, Deutschland
Mail: info.train2track@gmail.com
Train2Track wird von einer Privatperson betrieben. Die App wird nicht von einem Verkehrsunternehmen oder einer Behörde betrieben und steht mit keinem in Verbindung. Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht benannt, weil das Gesetz dies hier nicht verlangt. Die vollständigen Angaben zum Betreiber stehen im gesonderten Impressum.
2. Was Train2Track ist
Train2Track ist ein unabhängiger, kostenloser Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr in Deutschland. Die App zeigt, wo Züge, Busse und Straßenbahnen gerade sind, Verspätungen und Störungen sowie Meldungen anderer Nutzerinnen und Nutzer, darunter die Meldung, dass auf einer bestimmten Fahrt eine Fahrscheinkontrolle stattfindet. Die App wird teilweise durch Werbung finanziert.
Eine Kontrollmeldung soll Fahrgäste daran erinnern, einen gültigen Fahrschein zu haben und bereitzuhalten. Die App ist kein Hilfsmittel, um ohne Fahrschein zu fahren oder Kontrollen auszuweichen. Sie brauchen immer einen gültigen Fahrschein.
3. Daten, die nicht erhoben werden
Train2Track hat keine Nutzerkonten und keine Anmeldung. Die App fragt nicht nach und speichert nicht:
- Ihren Namen, Ihre Mailadresse, Ihre Telefonnummer oder Ihre Anschrift
- Kontakte, Fotos, Dateien, Kalendereinträge, Aufnahmen von Kamera oder Mikrofon
- von Ihnen frei geschriebene Texte: eine Meldung besteht nur aus festen Auswahlmöglichkeiten
- Daten, die eine Kontrolleurin, einen Kontrolleur oder eine andere Person erkennbar machen, etwa Namen, Fotos, Beschreibungen oder Dienstnummern
Ihr Standort wird nur auf Ihrem Gerät verwendet und nur, wenn Sie es erlauben. Er wird nie an den Betreiber gesendet.
4. Die zufällige Kennung
Beim ersten Start meldet sich die App anonym bei Firebase Authentication an, einem Dienst von Google. Google erzeugt dabei eine zufällige Kennung für diese Installation der App. Sie enthält keinen Namen und keine Kontaktdaten. Der Betreiber kann aus ihr nicht ablesen, wer Sie sind.
Die Kennung wird gebraucht, damit jede Installation genau eine Meldung und eine Verspätungsstimme je Fahrt abgeben kann, damit Sie Ihre eigene Meldung ändern oder zurücknehmen können, um die Meldefunktion vor Missbrauch zu schützen und um Ihre Daten löschen zu können, wenn Sie es verlangen.
Zusammen mit der Kennung speichert Google, wann sie erzeugt und wann sie zuletzt verwendet wurde. Die Kennung bleibt gleich, bis Sie „Meine Daten löschen“ verwenden, die App entfernen (Android) oder die App 30 Tage lang nicht öffnen. Nach 30 Tagen ohne Nutzung löscht der Server die Kennung zusammen mit den Daten, die mit ihr verknüpft sind. Die App erhält beim nächsten Start eine neue.
5. Daten, die bei der Nutzung der App verarbeitet werden
Meldungen und Verspätungsstimmen
Wenn Sie eine Kontrollmeldung oder eine Verspätungsstimme senden, wird auf dem Server gespeichert:
- ein Code, der aus der zufälligen Kennung und der Fahrt berechnet wird, und getrennt davon ein Vermerk, zu welcher Kennung der Eintrag gehört
- die betroffene Fahrt (eine technische Fahrtnummer aus den Fahrplandaten)
- bei einer Meldung: die Linie, eine Station der Fahrt (der zuletzt verlassene oder der nächste Halt), eine zufällige Nummer der Meldung und ob die Kontrolle „An Bord“ ist oder „Ausgestiegen“
- bei einer Verspätungsstimme: ob Sie „Verspätet“ oder „Pünktlich“ gewählt haben
- die Stadt, in der das Fahrzeug angezeigt wurde (eine der unterstützten Städte oder „andere“)
- der Zeitpunkt des Sendens und der Zeitpunkt, zu dem der Eintrag abläuft
Eine Meldung wird anderen als Markierung an der Fahrt angezeigt, zusammen mit dem Zeitpunkt und der Station der neuesten Meldung, und zählt zur Anzahl der Meldungen dazu. Dafür erhalten die Apps anderer Nutzerinnen und Nutzer, die dasselbe Gebiet ansehen, den Eintrag. Der Eintrag enthält Ihre zufällige Kennung nicht. Er trägt einen Code, der aus der Kennung und der Fahrt berechnet wird. Der Code ist bei jeder Fahrt ein anderer. Wer Ihre Kennung nicht kennt, kann Einträge zu verschiedenen Fahrten nicht miteinander verbinden und die Kennung aus dem Code nicht zurückrechnen. Der Code dient nur dazu, verschiedene Meldende zu zählen und Ihren eigenen Eintrag zu erkennen. Der Vermerk, zu welcher Kennung ein Eintrag gehört, liegt an einer Stelle, die keine App lesen kann. Der Server braucht ihn für den Schutz vor Missbrauch, für die Moderation und um Ihre Daten zu löschen. App Versionen bis 0.4.0 senden noch Einträge, die die Kennung enthalten. Der Server ersetzt einen solchen Eintrag innerhalb von Sekunden durch einen ohne Kennung.
Eine Meldung ist etwa 90 Minuten aktiv, eine Verspätungsstimme etwa 30 Minuten. Eine Meldung verschwindet früher, wenn Sie selbst „Ausgestiegen“ melden oder wenn zwei verschiedene Personen das tun.
Statistik zu Fahrscheinkontrollen
Jede Meldung „An Bord“ wird außerdem in ein gesondertes Statistikprotokoll geschrieben: Linie, Station, Fahrt, Stadt und Zeitpunkt. Seit Version 0.5.0 senden die Apps diesen Eintrag ohne die zufällige Kennung. App Versionen bis 0.4.0 senden sie noch mit. Der Server entfernt sie dann aus dem Eintrag, sobald dieser eingeht, in der Regel innerhalb von Sekunden und spätestens bei der stündlichen Bereinigung. Das Protokoll enthält keine Kennung und lässt sich weder Ihnen noch Ihren anderen Meldungen zuordnen. Nur der Betreiber kann dieses Protokoll lesen. Es dient dazu, in zusammengefasster Form auszuwerten, auf welchen Linien, an welchen Stationen, an welchen Wochentagen und zu welchen Uhrzeiten Kontrollen gemeldet werden.
Aktivitätssignal
Solange die App im Vordergrund geöffnet ist, sendet sie etwa alle vier Minuten ein Signal an den Server: die zufällige Kennung, den Zeitpunkt und die Plattform (Android oder iOS). Der Server zählt damit nur, wie viele Installationen gerade aktiv sind. Gespeichert wird nur diese Zahl. Ein Signal wird spätestens etwa zwei Stunden nach seiner letzten Erneuerung gelöscht.
Schutz vor Missbrauch und Moderation
Um die Meldefunktion vor Spam und Falschmeldungen zu schützen, hält der Server für jede Kennung die Zeitpunkte der Meldungen und Verspätungsstimmen der letzten Stunde fest. Einträge oberhalb einer Grenze werden markiert und nicht mehr gezählt. Das geschieht automatisch und wirkt sich nur darauf aus, ob ein Eintrag gezählt wird. Die Zähler werden nach etwa zwei bis drei Stunden gelöscht.
Der Betreiber kann Meldungen zu einer Fahrt prüfen, bestätigen oder ausblenden. Er sieht dabei die Fahrt, die Linie, die Station und die Anzahl der Meldungen, nicht aber, wer Sie sind. Werden Meldungen zu einer Fahrt ausgeblendet, merkt sich der Server die betroffenen Kennungen für diese Fahrt etwa einen Tag lang, damit dieselben Einträge ausgeblendet bleiben.
Live Verkehrsdaten
Um Fahrzeuge, Strecken und Störungen anzuzeigen, lädt die App Daten vom Server des Betreibers unter train2track.web.app (Google Firebase Hosting und Cloud Functions, Region Frankfurt). Die Anfrage enthält die gewählte Stadt und, wenn der Verlauf einer einzelnen Linie geladen wird, diese Linie und eine Fahrtnummer aus den Fahrplandaten. Sie enthält weder Ihren Standort noch Ihre Kennung. Der Server bezieht die Daten vom offenen Fahrplandienst Transitous und von gtfs.de.
Ist der Server des Betreibers nicht erreichbar oder bewegen Sie die Karte in ein Gebiet außerhalb der unterstützten Städte, fragt die App Transitous (api.transitous.org) direkt. Transitous erhält dann Ihre IP Adresse, den angefragten Kartenausschnitt und Zeitraum, den Namen und die Version der App mit der Kontaktadresse des Betreibers sowie technische Verbindungsdaten. App Versionen bis 0.4.0 können bei Transitous außerdem den Verlauf einer einzelnen Fahrt abfragen, um den Verlauf einer Linie zu zeichnen. Spätere Versionen laden Linienverläufe nur vom Server des Betreibers.
Karten
Unter Android besteht die Karte aus Kacheln von OpenStreetMap, die von den Kachelservern der OpenStreetMap Foundation geladen werden. Unter iOS ist die Karte Apple Maps. Um eine Karte zu laden, sendet Ihr Gerät seine IP Adresse, den angefragten Kartenausschnitt und technische Verbindungsdaten an den jeweiligen Anbieter. Unter Android nennt die Anfrage außerdem den Namen und die Version der App mit der Kontaktadresse des Betreibers, wie OpenStreetMap es von Apps verlangt. Am Kartenausschnitt lässt sich ungefähr erkennen, welches Gebiet Sie ansehen. Kartenkacheln werden auf Ihrem Gerät zwischengespeichert.
Standort
Der Standort ist standardmäßig ausgeschaltet. Wenn Sie „Standort“ einschalten und die Berechtigung des Systems erteilen, verwendet die App den ungefähren Standort Ihres Geräts, um die nächstgelegene unterstützte Stadt vorauszuwählen und Ihre Position auf der Karte zu zeigen. Die Android App fordert nur die Berechtigung für den ungefähren Standort an. Die iOS App fordert den Standort mit verringerter Genauigkeit an und nur, während die App verwendet wird.
Die App verarbeitet den Standort nur auf Ihrem Gerät. Sie sendet ihn weder an den Betreiber noch an andere, speichert ihn nicht auf dem Server und hängt ihn nicht an Meldungen an. Die Position selbst ermittelt der Standortdienst Ihres Geräts. Je nach Ihren Systemeinstellungen kann dieser Dienst den Anbieter Ihres Betriebssystems (Google oder Apple) einbeziehen. Weil die Karte die Umgebung Ihres Standorts zeigt, kann der Kartenanbieter sehen, welchen Kartenausschnitt Ihr Gerät lädt. Sie können die Funktion jederzeit in den Einstellungen der App oder des Systems ausschalten.
Werbung
Im Feed wird Werbung von Google AdMob angezeigt. Bevor Werbung geladen wird, fragt die App bei Google an, ob an Ihrem Aufenthaltsort ein Einwilligungsdialog erforderlich ist. Bei dieser Anfrage erhält Google Ihre IP Adresse, die Kennung der App und technische Angaben zu Ihrem Gerät. Im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz erscheint dann der Einwilligungsdialog von Google (Google User Messaging Platform, nach dem Transparency and Consent Framework von IAB Europe). Der Dialog wird von Servern von Google geladen, einschließlich der verwendeten Schriften. Solange Sie dort keine Auswahl getroffen haben, lädt die App keine Werbung und startet die Werbesoftware von Google nicht.
Wenn Sie einwilligen, dürfen Google und die im Dialog genannten Werbepartner Informationen auf Ihrem Gerät speichern und auslesen, die Werbekennung Ihres Geräts verwenden und personalisierte Werbung zeigen. Dabei erhalten sie insbesondere Ihre IP Adresse, Angaben zu Ihrem Gerät und zur App sowie Angaben dazu, wie Sie mit einer Anzeige umgehen. Wenn Sie nicht einwilligen, fordert die App bei Google nur eingeschränkte Werbung an. Nach Angaben von Google ist eingeschränkte Werbung nicht personalisiert und verwendet keine Werbekennung für Werbezwecke. Google erhält weiterhin die IP Adresse und technische Angaben zum Gerät und zur App, um die Anzeige auszuliefern, und kann in begrenztem Umfang Informationen auf dem Gerät verwenden, um Betrug und ungültige Nutzung zu erkennen. Es kann auch sein, dass gar keine Anzeige gezeigt wird.
Ihre Auswahl wird im Standardformat des Frameworks auf Ihrem Gerät gespeichert. Sie können sie jederzeit unter „Datenschutz bei Werbung“ in den Einstellungen ändern oder widerrufen. „Meine Daten löschen“ entfernt sie ebenfalls. Der Dialog erscheint dann beim nächsten Start erneut. Unter iOS fragt zusätzlich das System, ob die App Ihre Aktivitäten verfolgen darf, aber nur, wenn Sie im Dialog eingewilligt haben. Ohne diese Erlaubnis steht der App die Werbekennung nicht zur Verfügung. Außerdem können Sie die Werbekennung in den Einstellungen Ihres Geräts zurücksetzen oder löschen. Außerhalb der genannten Gebiete zeigt Google keinen Dialog. Die App zeigt dann keine Werbung.
Nutzungsstatistik (nur Android)
Die Android App enthält Google Analytics for Firebase. Der Dienst ist standardmäßig ausgeschaltet und erfasst nichts, bis Sie „Nutzungsstatistik“ auf dem ersten Startbildschirm oder in den Einstellungen einschalten. Solange er eingeschaltet ist, sendet die App pseudonyme Nutzungsdaten an Google, insbesondere welche Bildschirme wie oft geöffnet werden, die Version der App, das Gerätemodell, die Version des Betriebssystems, die Sprache, die aus der IP Adresse abgeleitete ungefähre Region und eine Kennung der App Installation. Google speichert diese Daten höchstens 14 Monate. Sie können die Funktion jederzeit wieder ausschalten. Die Erfassung endet dann sofort. „Meine Daten löschen“ schaltet sie ebenfalls aus und setzt die Kennung der App Installation zurück. Die iOS App enthält keine Nutzungsstatistik.
Schutz des Servers (App Check)
Damit nur die echten Apps den Server nutzen können, verwenden die Apps Firebase App Check. Unter Android prüft der Dienst Play Integrity von Google, ob App und Gerät echt sind. Unter iOS übernimmt das der Dienst App Attest von Apple. Dafür werden technische Angaben zur App und zum Gerät an Google oder Apple gesendet. Sie werden nicht verwendet, um Sie zu identifizieren.
Serverprotokolle
Wenn die App oder die Website den Server des Betreibers aufruft, hält Google im Auftrag des Betreibers technische Daten in Protokolldateien fest: den Zeitpunkt, die aufgerufene Adresse, den Status, die Datenmenge und, bei Aufrufen der Website und der Schnittstelle für Live Daten, die IP Adresse sowie die Kennung von Browser oder App. Die Protokolle dienen dazu, den Dienst am Laufen zu halten, Fehler zu finden und Angriffe zu erkennen. Google löscht diese Protokolle nach etwa 30 Tagen. Nach Angaben von Google kann der Hosting Dienst IP Adressen einige Monate speichern, um Missbrauch zu erkennen.
6. Daten, die auf Ihrem Gerät gespeichert werden
Die App speichert Folgendes auf Ihrem Gerät. Soweit nichts anderes angegeben ist, bleibt es dort, bis Sie „Meine Daten löschen“ verwenden oder die App entfernen.
- die Anmeldung für die zufällige Kennung und die technischen Daten der verwendeten Dienste von Google
- Ihre Auswahl auf dem ersten Startbildschirm und in den Einstellungen (Nutzungsstatistik, Standort, Sprache, helle oder dunkle Darstellung) und ob Sie die Einführung gesehen haben
- Ihre Auswahl im Einwilligungsdialog für Werbung, gespeichert von der Software von Google
- die zuletzt angezeigte Stadt und Ihre Filter im Feed und auf der Karte
- die Fahrten, die Sie bereits geöffnet haben, damit sie abgedunkelt gezeigt werden können
- Ihre eigenen Meldungen, damit Ihre Markierung sofort erscheint. Unter Android liegen sie in einer lokalen Datenbank, zusammen mit einer zweiten Zufallszahl, die das Gerät nie verlässt, und werden nach 30 Tagen beim nächsten Öffnen der App vom Gerät gelöscht. Unter iOS werden sie nach etwa 90 Minuten nicht mehr verwendet und dann entfernt
- Verläufe von Linien, Streckenformen und Kartenkacheln, damit die Karte schneller erscheint. Diese Daten enthalten nichts über Sie
- eine vorübergehende Kopie der zuletzt geladenen Meldungen und Störungen
Unter Android sind die Daten der App nicht in der Cloud Sicherung des Geräts enthalten. Wenn Sie per direkter Übertragung auf ein neues Gerät umziehen, kann das System Daten der App außer Ihren Einwilligungen und Ihrer Auswahl zur Werbung kopieren. Unter iOS können die Einstellungen je nach Ihren Systemeinstellungen Teil der Sicherung Ihres Geräts sein.
Das Speichern und Auslesen dieser Informationen auf Ihrem Gerät ist erforderlich, um die von Ihnen genutzten Funktionen bereitzustellen (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Informationen für Werbung, einschließlich der Werbekennung, und die Nutzungsstatistik werden nur mit Ihrer Einwilligung gespeichert oder ausgelesen (§ 25 Abs. 1 TDDDG). Zur eingeschränkten Werbung siehe „Werbung“.
7. Berechtigungen
Die Android App verwendet diese Berechtigungen:
- Internetzugriff, Netzwerkstatus und WLAN Status: um Daten zu laden und zu erkennen, ob eine Verbindung besteht
- ungefährer Standort: nur, wenn Sie „Standort“ einschalten und der Frage des Systems zustimmen
- Werbekennung und die Werbeschnittstellen von Android: von Google AdMob verwendet, siehe „Werbung“
- Angaben von Google Play dazu, wie die App installiert wurde, und die Konfiguration der Dienste von Google auf dem Gerät: Schnittstellen, die von der Software von Google in der App verwendet werden
- Ausführung im Hintergrund und kurzes Wachhalten des Geräts: von der Software von Google in der App für eigene kurze Aufgaben verwendet
Die iOS App kann nach diesen Berechtigungen fragen:
- Standort beim Verwenden der App, mit verringerter Genauigkeit
- Tracking (Werbekennung): die Frage des Systems, gestellt nur wie unter „Werbung“ beschrieben
Die App selbst lädt keine Daten, während sie im Hintergrund ist.
8. Zwecke und Rechtsgrundlagen
- Anzeige von Verkehrsinformationen, Karten und Meldungen, Senden eigener Meldungen und Verspätungsstimmen, die zufällige Kennung: Durchführung des Nutzungsverhältnisses nach den Nutzungsbedingungen, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, und das berechtigte Interesse, diesen Dienst anzubieten, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
- Aktivitätssignal, Statistik zu Fahrscheinkontrollen, Schutz vor Missbrauch, Moderation, App Check, Serverprotokolle: berechtigte Interessen des Betreibers an Betrieb, Planung, Verbesserung und Schutz des Dienstes, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
- Abfrage und Speicherung Ihrer Auswahl zur Werbung: Erfüllung der rechtlichen Pflicht, Einwilligungen einzuholen und nachweisen zu können, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und das berechtigte Interesse daran, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
- Eingeschränkte Werbung ohne Einwilligung: berechtigtes Interesse an der Finanzierung einer kostenlosen App, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
- Standort, Nutzungsstatistik sowie Werbung, für die Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder ausgelesen werden oder die personalisiert ist: Ihre Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG. Sie können eine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen
- Anfragen zu Ihren Rechten und andere Nachrichten an den Betreiber: Art. 6 Abs. 1 lit. c und f DSGVO
Sie sind nicht verpflichtet, Daten bereitzustellen. Ohne die zufällige Kennung und die technisch notwendige Datenübertragung kann die App nicht genutzt werden. Es werden keine Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung automatisch über Sie getroffen, und der Betreiber erstellt kein Profil von Ihnen.
9. Empfänger und Dienstleister
Die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, stellt die vom Betreiber genutzten Firebase Dienste bereit: Authentication (die zufällige Kennung), Cloud Firestore (Meldungen, Verspätungsstimmen, Statistik, Aktivitätssignale), Cloud Functions und Hosting (Server und Website), App Check und, mit Einwilligung, Analytics. Bei diesen Diensten verarbeitet Google die Daten im Auftrag des Betreibers. Die Datenbank und die Serverfunktionen liegen in Frankfurt in Deutschland. Nach Angaben von Google können andere Firebase Dienste wie Authentication, Hosting und Analytics Daten auch in anderen Ländern verarbeiten, darunter in den USA.
Bei Google AdMob und bei Google Play verarbeitet Google Daten außerdem als eigener Verantwortlicher. Auch der Einwilligungsdialog für Werbung wird von Google bereitgestellt. Wenn Sie dort einwilligen, können auch die im Dialog aufgeführten Werbepartner Daten erhalten. Informationen: policies.google.com/privacy
Apple
Unter iOS werden die Karte (Apple Maps), die Prüfung App Attest und der Vertrieb der App von der Apple Distribution International Limited, Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland, bereitgestellt. Apple verarbeitet diese Daten als eigener Verantwortlicher. Informationen: apple.com/legal/privacy
OpenStreetMap Foundation
Unter Android kommen die Kartenkacheln von der OpenStreetMap Foundation, St John's Innovation Centre, Cowley Road, Cambridge CB4 0WS, Vereinigtes Königreich. Informationen: osmfoundation.org/wiki/Privacy_Policy
Transitous
Transitous ist ein offener, von Freiwilligen betriebener Fahrplandienst (transitous.org). Er erhält Daten von Ihrem Gerät nur in den unter „Live Verkehrsdaten“ beschriebenen Fällen.
Verkehrsunternehmen
Die Schaltfläche zum Kauf eines Fahrscheins öffnet die Website des örtlichen Verkehrsunternehmens in Ihrem Browser. Ab dann ist dieses Unternehmen verantwortlich.
Keine weitere Weitergabe
Der Betreiber verkauft keine Daten und gibt sie nicht an andere weiter, außer das Gesetz verlangt es, zum Beispiel gegenüber Behörden im Einzelfall.
10. Übermittlung in Länder außerhalb der Europäischen Union
Einige der genannten Anbieter können Daten in Ländern außerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten, insbesondere in den USA und im Vereinigten Königreich. Die Übermittlung stützt sich auf einen Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission, zum Beispiel das EU US Data Privacy Framework für zertifizierte Unternehmen wie Google LLC, oder auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Kapitel V DSGVO).
11. Speicherdauer
- Meldungen: etwa 90 Minuten aktiv, etwa einen Tag nach Ablauf vom Server gelöscht
- Verspätungsstimmen: etwa 30 Minuten aktiv, etwa einen Tag nach Ablauf gelöscht
- Vermerke, zu welcher Kennung eine Meldung oder Verspätungsstimme gehört: etwa einen Tag nach Ablauf des Eintrags gelöscht
- Aktivitätssignale: spätestens etwa zwei Stunden nach dem letzten Signal gelöscht
- Zähler zum Schutz vor Missbrauch: etwa zwei bis drei Stunden
- Vermerk über ausgeblendete Meldungen: etwa ein Tag
- Statistik zu Fahrscheinkontrollen: ohne festes Enddatum zur Auswertung gespeichert, ohne Kennung. Eine von einer älteren App Version mitgesendete Kennung wird innerhalb von Sekunden entfernt, spätestens nach etwa einer Stunde
- Die zufällige Kennung: bis „Meine Daten löschen“ oder 30 Tage nach der letzten Nutzung der App
- Serverprotokolle: etwa 30 Tage
- Nutzungsstatistik bei Google, falls eingeschaltet: höchstens 14 Monate
- Ihre Auswahl zur Werbung: auf Ihrem Gerät, bis Sie sie ändern, „Meine Daten löschen“ verwenden oder die App entfernen
- Daten auf Ihrem Gerät: bis „Meine Daten löschen“ oder bis die App entfernt wird. Ihre eigenen Meldungen werden früher entfernt, siehe Abschnitt 6
Daten können im Einzelfall länger gespeichert werden, wenn dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist oder das Gesetz es verlangt.
12. Löschen Ihrer Daten
Mit „Meine Daten löschen“ in den Einstellungen löschen Sie sofort:
- auf dem Server: Ihre Meldungen und Ihre Verspätungsstimmen samt den Vermerken, zu welcher Kennung sie gehören, Ihr Aktivitätssignal, die Zähler und die zufällige Kennung selbst. Die Statistik zu Fahrscheinkontrollen enthält keine Kennung und ist deshalb nicht betroffen
- auf Ihrem Gerät: Ihre eigenen Meldungen, die geöffneten Fahrten, Ihre Filter und alle Einwilligungen, einschließlich Ihrer Auswahl zur Werbung. Die Nutzungsstatistik wird ausgeschaltet und ihre Kennung zurückgesetzt. Der Einwilligungsdialog für Werbung erscheint beim nächsten Start erneut
Die App arbeitet danach mit einer neuen Kennung weiter, die keine Verbindung zur alten hat. Ist der Server nicht erreichbar, teilt die App Ihnen das mit und behält die Kennung, damit Sie es erneut versuchen können.
Sie können die Löschung auch per Mail verlangen. Der Betreiber weiß nicht, wer hinter einer Kennung steht. Nennen Sie deshalb Ihre zufällige Kennung. Seit Version 0.5.0 zeigt die App sie in den Einstellungen an, dort können Sie sie kopieren. Ohne die Kennung lassen sich Ihre Daten nur finden, wenn Sie Stadt, Linie, Fahrt und Uhrzeit einer Meldung nennen, die Sie in den letzten 24 Stunden gesendet haben. Am schnellsten geht es mit der Funktion in der App.
13. Ihre Rechte
Unter den Voraussetzungen der DSGVO haben Sie das Recht:
- Auskunft über Ihre Daten zu erhalten (Art. 15)
- unrichtige Daten berichtigen zu lassen (Art. 16)
- Daten löschen zu lassen (Art. 17)
- die Verarbeitung einschränken zu lassen (Art. 18)
- Ihre Daten in einem übertragbaren Format zu erhalten (Art. 20)
- einer Verarbeitung, die auf berechtigten Interessen beruht, aus Gründen zu widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben (Art. 21)
- eine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3)
Um Ihre Rechte auszuüben, schreiben Sie an info.train2track@gmail.com. Weil der Betreiber nur eine zufällige Kennung hat, kann es nötig sein, dass Sie nachweisen, dass eine bestimmte Kennung zu Ihrer Installation gehört (Art. 11 DSGVO). Die Kennung finden Sie in den Einstellungen der App.
14. Beschwerderecht
Sie können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, insbesondere an Ihrem Wohnort, Ihrem Arbeitsplatz oder am Ort des mutmaßlichen Verstoßes. Für den Betreiber zuständig ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht, Promenade 18, 91522 Ansbach, www.lda.bayern.de.
15. Sicherheit
Alle Verbindungen der App und der Website sind verschlüsselt (HTTPS). Der Zugriff auf die Datenbank ist durch Regeln auf dem Server beschränkt: Eine Installation kann nur ihre eigenen Einträge schreiben, das Statistikprotokoll, die internen Zähler und die Vermerke, zu welcher Kennung ein Eintrag gehört, kann keine App lesen, und Verwaltungsfunktionen setzen eine Rolle voraus, die nur der Betreiber hat. Der Quellcode der Apps und des Servers ist öffentlich (github.com/John99101/Train2Track), sodass sich diese Angaben nachprüfen lassen. Vollständige Sicherheit kann bei keiner Übertragung über das Internet garantiert werden.
16. Kinder
Die App setzt kein Mindestalter voraus. Soweit eine Einwilligung die Rechtsgrundlage ist, etwa für personalisierte Werbung oder Nutzungsstatistik, sollte, wer für eine wirksame Einwilligung noch nicht alt genug ist, die Eltern oder Sorgeberechtigten fragen oder die Funktion ausgeschaltet lassen.
17. Website
Die Website train2track.de wird bei Google Firebase Hosting betrieben. Beim Aufruf entstehen die in Abschnitt 5 beschriebenen Serverprotokolle. Die Website verwendet keine Cookies, keine Werbung und keine Analysewerkzeuge. Sie speichert in Ihrem Browser nur Ihre Sprachauswahl, damit die Seiten beim nächsten Mal in derselben Sprache erscheinen.
18. Kontakt per Mail
Wenn Sie dem Betreiber per Mail schreiben, werden Ihre Adresse und Ihre Nachricht verarbeitet, um Ihnen zu antworten. Das Postfach wird von Google bereitgestellt (Gmail). Nachrichten werden gelöscht, wenn sie nicht mehr benötigt werden, sofern das Gesetz keine Aufbewahrung verlangt.
19. App Stores
Die Apps werden über Google Play sowie über TestFlight und den App Store von Apple verteilt. Wenn Sie die App herunterladen oder aktualisieren, verarbeitet der jeweilige Store Daten als eigener Verantwortlicher. Der Betreiber hat darauf keinen Einfluss und erhält nur zusammengefasste Zahlen, etwa die Anzahl der Installationen.
20. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich die App oder die Rechtslage ändert. Die aktuelle Fassung ist in der App und auf der Website verfügbar. Das Datum oben zeigt, wann sie zuletzt geändert wurde. Bis Version 0.3.1 enthielt die Android App den Benachrichtigungsdienst Firebase Cloud Messaging von Google. Mit Version 0.4.0 wurde er entfernt. Von früheren Versionen gespeicherte Token für Benachrichtigungen werden vom Server gelöscht. Seit dem 12. Oktober 2026 entfernt der Server die zufällige Kennung aus der Statistik zu Fahrscheinkontrollen. Davor blieb sie in einem Eintrag, bis „Meine Daten löschen“ verwendet wurde oder die Kennung 30 Tage lang nicht genutzt worden war. Seit Version 0.5.0 (Oktober 2026) enthalten Meldungen und Verspätungsstimmen die zufällige Kennung nicht mehr, und die Apps senden sie nicht mehr mit dem Statistikeintrag. Davor war die Kennung Teil jedes Eintrags und für die Apps anderer Nutzerinnen und Nutzer lesbar. Wenn Sie ausschließen möchten, dass jemand, der sie damals aufgezeichnet hat, spätere Einträge wiedererkennt, verwenden Sie „Meine Daten löschen“. Sie erhalten dann eine neue Kennung.